Wörter mit b, d oder g – Teil 1

 

IMG_0224Viele denken, wenn sie Deutsch lernen: Man muss immer jeden Buchstaben so aussprechen, wie er da steht. Das stimmt aber nicht immer. Es gibt nämlich eine Regel mit einem sehr komplizierten Namen, der so genannten Auslautverhärtung. Dabei geht es um das Ende von deutschen Wörtern und es betrifft drei Buchstaben: erstens B, zweitens D und drittens G. Wenn ihr diese weichen Konsonanten am Ende eines Wortes lest, müsst ihr sie anders aussprechen. Das bedeutet: Aus einem B am Wortende wird ein P, zum Beispiel „gelb“. Probiert es bitte selbst mal und achtet darauf, dass ihr wirklich ein P sprecht: „Gelb.“ Aus einem D am Wortende wird ein T, wie zum Beispiel „und“. Bitte probiert es selbst: „und“ und denkt an das T am Wortende. Und aus einem G am Wortende wird ein K, wie zum Beispiel in dem Wort „genug“. Bitte wiederholt das Wort jetzt noch einmal: „genug“. Mehr dazu gibt es in der nächsten Folge.

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