Frühlingsgefühle

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Neulich war der afghanische Schriftsteller Massum Faryar im Deutschlandfunk zu Gast. Ich habe das Radio genau in dem Moment eingeschaltet, als er sich darüber beklagte, wie unlogisch die deutsche Sprache manchmal sei. Als Beispiel nannte er das Wort „Teil“, das manchmal „der Teil“ heißt, manchmal aber auch „das Teil“. In dem Moment dachte ich mir: „Stimmt natürlich.“

Aber genauso schwierig wie Deutsch sein kann, so schön ist es eben auch. Was offenbar sehr viele Menschen finden, die Deutsch lernen. Zu den Lieblingswörtern von Leuten aus dem spanischsprachigen und arabischsprachigen Raum gehört das Wort „Frühling“. Das hat zumindest eine Umfrage der Deutschen Welle auf ihrer Deutsch-Lern-Seite auf Facebook ergeben. Kein Wunder, denn an den so genannten Frühlingsgefühlen ist wirklich was dran. Psychologische Untersuchungen haben bewiesen, dass es so etwas wie eine Erholung vom Winter gibt. Das liegt am Licht, das eine positive Wirkung auf die Psyche hat. Außerdem kommt die Temperatur hinzu: Wir fühlen uns wohler, weil wir uns nicht mehr in dicke Mäntel einpacken müssen. Und zwar wurscht, ob Migrant oder Einheimischer.

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