Wursthimmel mit Gemüse

die Theke der sehr, sehr guten Metzgerei Lutz in Pöcking am Starnberger See

die Theke der sehr, sehr guten Metzgerei Lutz in Pöcking am Starnberger See

glückliche Spanierin mit Eisbein

glückliche Spanierin mit Eisbein & Sauerkraut

 

 

Deutschland ist ein Paradies, wenn man nicht Vegetarier ist: Wurst, Würste, Speck und jede Menge Fleisch, egal, ob man im Restaurant oder zu Hause isst. Laut „Fleischatlas 2013“ verzehren 85 Prozent der Deutschen täglich oder fast täglich Fleisch und Aufschnitt. Demnach essen Männer mehr Tiere als Frauen, und die größten Fleischesser sind die jungen Männer zwischen 19 und 24 Jahren. Insgesamt sind das pro Jahr und Kopf 60 Kilo. Erstaunlich ist aber, dass der Fleischkonsum durchschnittlich um mehr als zwei Kilogramm pro Einwohner zurückgegangen ist. An fast jedem Esstisch sitzen nämlich inzwischen auch Menschen, die ganz auf Fleisch verzichten: Fast sieben Millionen Menschen in Deutschland bezeichnen sich selbst als Vegetarier. Inzwischen steigt aber auch die Zahl der Veganer, also der Menschen, die aus Liebe zum Tier alle tierischen Produkte wie  Butter, Milch oder Eier von ihrem Speiseplan gestrichen haben. Besonders in deutschen Großstädten gilt es in letzter Zeit als richtig schick, vegan zu leben.  In Berlin, München oder Hamburg nimmt deshalb auch die Zahl von veganen Restaurants, Supermärkten und Schuhgeschäften immer weiter zu. Tja, und was macht ein Vegetarier oder Veganer, wenn er dann doch in einem Lokal landet, wo sich auf der Speisekarte kein einziges Gericht ohne Fleisch findet? Dann muss man sich einfach nur zu helfen wissen, so wie neulich eine sehr nette junge Frau. Als die Kellnerin kam, um die Bestellung aufzunehmen, meinte sie: „Ich hätte gern den Schweinebraten, nur ohne Fleisch und statt der Knödel nehme ich bitte Kartoffeln.“

 

 

 

 

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