Erste Hilfe bei Sprachschmerzen – die Wortapotheke

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Ihr kämpft mit Artikeln? Euch fällt beim besten Willen nicht die korrekte Präposition ein? Ihr habt leider keine Ahnung mehr, was eigentlich ein Adverb ist oder habt es vielleicht noch nie gewusst? Dann ist Hilfe in Sicht, „erste Hilfe“, um genau zu sein. Der dänische Dichter Morten Søndergaard hatte die wunderschöne Idee, eine „Wort-Apotheke“ zu kreieren. Sein Sprach-Kunstobjekt setzt sich aus zehn Arzneimittelschachteln zusammen. Für jedes sprachliche Problem, das beim Sprachenlernen Kopfzerbrechen bereiten könnte, findet sich eine Schachtel in der Apotheke. Zu den Packungen, die denen konventioneller Medizin sehr ähnlich sind, gehört jeweils ein Beipackzettel. Der gibt praktische Tipps zu Anwendung, Nebenwirkungen und möglicher Überdosis. Vermutlich hätte der amerikanische Schriftsteller Mark Twain sofort zu den Sprachtipps aus der „Artikel“-Schachtel gegriffen. Denn von Twain gibt es ein kleines Büchlein mit dem Titel „The Awful German Language“, in dem er sich bitter über das deutsche Artikelsystem beschwert, weil es so unlogisch sei. Bitter, also richtig unangenehm, sind die Pillen durchaus, die man manchmal als Deutsch-Student schlucken muss. Aber wie sagte schon der berühmte Arzt und Philosoph Paracelsus über die Behandlung und Heilung von Krankheiten: „Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.“ Tja, und wie lautet nun das passende Rezept für die Artikel im Deutschen? Da fragt ihr am besten euren Arzt oder Apotheker.

Mehr Infos zur Wortapotheke gibt es hier: www.wortapotheke.de

 

 

 

 

 

 

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